Organspende

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Antrag beschlossen vom 23. Landeskongress am N/A
Antragsteller: unbekannt
Gültigkeit: unbegrenzt


Inhaltsverzeichnis

Organspende

Version vom 23. LaKo

Bei der Ausstellung des Personalausweises wird vermerkt, ob der Ausweisinhaber mit einer Organentnahme und in welchem Umfang einverstanden ist (Datenbank-Nummer). Für die Entnahme ist wie bisher der Hirntod festzustellen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten notwendig. Dasselbe gilt für geistig Behinderte. Die Angehörigen sind auf Wunsch von der Entnahme zu informieren. Entnahme bei lebenden Personen: Die Entnahme bei lebenden Personen ist von der bei vollem Bewusstsein abzugebenden Erklärung abhängig. Der Spender ist über die Bedeutung und alle möglichen Konsequenzen in Kenntnis zu setzen. Bei Minderjährigen ist dessen Zustimmung und die der Erziehungsberechtigten notwendig. Das volle Bewusstsein ist auch bei geistig Behinderten notwendig für die Abwägung, ob ihnen aus dem lebenden Körper Organe entnommen werden können. Das bedeutet, dass Menschen, die nicht entscheidungsfähig sind, keine Organe entnommen werden können.

Version vom 29. LaKo

Die Jungen Liberalen sprechen sich gegen die Organspendepflicht aus. Um aber zu einer Erhöhung der Spendebereitschaft zu gelangen, fordern wir: Verstärkte Aufklärung und Werbung für Organspenden. Einen verpflichtenden Eintrag im Personalausweis, der besagt, ob und inwieweit der Inhaber bereit ist, seine Organe zu spenden. Der Landesvorstand wird aufgefordert, sämtlichen Mitgliedern Organspendeausweise zuzusenden.

Version vom 43. LaKo

Die Jungen Liberalen Bayern fordern die Abgeordneten der F.D.P.-Bundestagsfraktion auf, bei der parlamentarischen Beratung des Transplantationsgesetzes folgende Positionen zu vertreten: Die bestehende Hirntoddefinition wird als Entnahmekriterium übernommen. Die Entscheidung aber eine Organentnahme darf von Volljährigen nicht auf Dritte - selbst auf engste Angehörige nicht - übertragen werden. Für Minderjährige treffen die Sorgeberechtigten die Entscheidung. Der Staat kommt seiner grundgesetzlichen Verpflichtung zur Förderung der Organspende durch verstärkte Aufklärung der Bevölkerung nach.

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