Leihmutterschaft und Retortenbaby

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Antrag beschlossen vom 9. LaKo am Unbekannter Zeitraum
Antragsteller: Unbekannte Antragsteller
Gültigkeit: unbefristet


Leihmutterschaft und Retortenbaby

Ein generelles Verbot von Leihmutterschaft und künstlicher Befruchtung in vivo wie in vitro ist abzulehnen. Als mögliche Begrenzungen werden gefordert: Dem Kind ist die Möglichkeit, seine sogenannten genetischen Eltern kennenzulernen, zu erhalten. Folglich ist insbesondere eine systematische Anonymisierung, z.B. durch die Methode des Samencocktails, unzulässig. Die entsprechenden Daten sind geheim zu halten und dem Kind bei dessen Volljährigkeit auf seinen Wunsch mitzuteilen oder auf seinen Wunsch zu vernichten. Die Gewerblichkeit der Leihmutterschaft, insbesondere auch der Vermittlung wird abgelehnt. Dies schließt eine Entschädigung der Mutter für Mehraufwand- und Belastung nicht aus. Eine Beschränkung der Leihmutterschaft und der künstlichen Befruchtung in vivo wie in vitro unter Anwendung des Samen- und Eierspendens und der Leihmutterschaft ist die sogenannte medizinische Indikation. Demnach soll es nur erlaubt sein, den jeweils bestehenden Krankheitspunkt zu umgehen. Dort, wo der eigene Körper bei der Fortpflanzung versagt, gleich unmittelbar hinter dem Fehler, soll eine technische Hilfe zur Zeugung und Entwicklung eines Kindes generell zulässig sein.

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