Legalisierung weicher Drogen

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Antrag beschlossen vom 27. LaKo am Unbekannter Zeitraum
Antragsteller: Unbekannte Antragsteller
Gültigkeit: unbefristet


Legalisierung weicher Drogen

Drogenmissbrauch ist ein Kardinalproblem der modernen Gesellschaft. Dies gilt nicht nur für die geächteten Rauschmittel, sondern auch für die gesellschaftlich akzeptierten Drogen, wie Tabak, Alkohol und Medikamente. Verantwortungsbewusster Umgang mit Drogen ist jedoch Bestandteil der individuellen Freiheitsrechte. Liberale Drogenpolitik muss diesen Gegensatz berücksichtigen. Die Jungen Liberalen fordern daher eine umfassende und fortdauernde Drogenaufklärung in Zusammenarbeit mit Fachleuten. Sie muss entgegen der heutigen Praxis deutlich zwischen weichen Drogen, wie Tabak und Cannabisprodukten auf der einen, und körperliche Abhängigkeit und dauerhafte Bewusstseinsveränderungen hervorrufenden, harten Drogen auf der anderen Seite unterscheiden. Eine Kriminalisierung des Gebrauchs weicher und harter Drogen erscheint aus therapeutischen und gesellschaftlichen Gründen, wie auch aus liberaler Sicht, unsinnig. Die Jungen Liberalen fordern deswegen die grundsätzliche Straflosigkeit des Gebrauchs von Drogen und des Besitzes in der für den Eigenverbrauch üblichen Menge. Daneben kann durch eine Trennung der Märkte von weichen und harten Drogen der Einstiegseffekt weicher Drogen ausgeschaltet werden. Daher fordern die Jungen Liberalen die Streichung von Cannabisprodukten aus dem Betäubungsmittelgesetz. Ein verantwortungsvoller Gebrauch harter Drogen ist nicht möglich. Ihr Missbrauch muss neben der genannten Aufklärung durch eine "Therapie-vor-Strafe"-Politik eingedämmt werden. Zu Behandlungs-, Überbrückungs- oder Entzugszwecken sollen harte Drogen und Ersatzstoffe, wie Methadon oder Codein, unter ärztlicher Kontrolle abgegeben werden können.

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