Für einen globalen Religionsunterricht in Bayern

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Antrag beschlossen vom 55. Landeskongress am N/A
Antragsteller: unbekannt
Gültigkeit: unbegrenzt


Für einen globalen Religionsunterricht in Bayern

Die Jungen Liberalen fordern eine strukturelle und inhaltliche Neuausrichtung des Religionsunterrichts an sämtlichen bayerischen Schulen. Die derzeitigen Fächer katholische bzw. evangelischen Religionslehre (sowie - soweit vorhanden - alle übrigen, mono-konfessionell ausgerichteten Fächer) sind abzuschaffen. Stattdessen ist das überkonfessionelle Fach Philosophie, Ethik, Religion einzuführen. Der Unterricht in diesem Fach ist von nicht-kirchlichen Lehrkräften zu erteilen.


Vertretungen verschiedener Religions- und Lebensanschauungsgemeinschaften sollen in den Unterricht einbezogen werden. Den Schülern ist ein umfassender und gleichmäßiger Überblick aller Weltreligionen sowie dem Atheismus und deren wichtigste Aussagen zu vermitteln; eine Wertung einzelner Glaubensrichtung hat zu unterbleiben. Das neue Fach soll dabei alle Schüler aller Kulturen in einer Klasse einbinden und mit entsprechenden Besuchen in Moscheen, Kirchen, Synagogen, Tempeln usw. abgerundet werden. Vorrangiges Ziel muss es dabei sein, allen Kindern und Jugendlichen Verständnis und Toleranz für andere Religionen und deren Anhänger zu vermitteln.

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