Anonyme Lebendorganspenden erlauben – Für eine Liberalisierung der Organspende

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Antrag beschlossen vom 89. Landeskongress am 01.05.2016
Antragsteller: Bezirksverband Schwaben
Gültigkeit: unbegrenzt


Anonyme Lebendorganspenden erlauben – Für eine Liberalisierung der Organspende

Die JuLis Bayern fordern, die Anonyme Lebendorganspende zu ermöglichen. Es muss daher auch möglich sein, Organe aus rein altruistischen Motiven zu spenden. Diese Anonyme Lebendspende wird bereits in Teilen der USA, Großbritannien und den Niederlanden praktiziert. Sie sieht vor, dass die Organe eines Spenders einem ihm unbekannten und nicht bestimmbaren Empfänger gegeben werden. Die Spende wird dabei in einen Pool geworfen und nach ähnlichen Kriterien wie die der postmortalen Spenden verteilt. Dies soll Anonymität sichern und Organhandel ausschließen. Um zusätzlich Spenden aufgrund eines überzogenen Helfersyndroms zu verhindern, sind Evaluierungsverfahren erforderlich, die ebenso die Freiwilligkeit der Spende feststellen. Die anonymen Spender sollen den Empfängerkreis aufgrund von allgemeinen Merkmalen nicht einschränken dürfen, etwa nach dem Alter oder Erkrankung der potenziellen Empfänger. Aufgrund des Rechts auf Selbstschädigung müssen Kosten für etwaige Folgeerkankungen nach der Organentnahme von den Krankenkassen übernommen werden.

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